Jeder von uns bewegt sich durchs Netz und hinterlässt dabei eine Datenspur. Es ist kein Geheimnis mehr, dass viele digitale Geschäftsmodelle auf der Auswertung und der Nutzung genau dieser Daten beruhen. Durch gezielte Informationskampagnen sind wir User weitestgehend für die Thematik sensibilisiert. Durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wissen wir uns geschützt.

Aus Datenschutzsicht ist es ganz einfach

  • Die DSGVO sieht vor, Daten nur so lange zu speichern, wie sie für den gesammelten Zweck genutzt werden. Sie dürfen somit nicht länger gespeichert werden als nötig.

Aktuelles Beispiel: Im Rahmen des Infektionsschutzes, ist es nötig die personenbezogenen Daten so lange zu speichern bis eine Infektion ausgeschlossen sein kann und eine Nachverfolgung nicht mehr nötig ist. Daher:

  • Die Corona-Schutzverordnung sieht vor, Nachverfolgungsdaten 14 Tage lang zu speichern.

Oft sind Kunden an die Löschfristen der Plattformbetreiber gebunden

"Uns liegt der Datenschutz bei Bookingbuddy sehr am Herzen. Oft ist es aber leider so, dass Kunden an die Löschfristen des Plattformbetreibers gebunden sind. Aus diesem Grund haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass der Kunde selber bestimmen kann, wie lange die Daten der Buchenden gespeichert werden sollen, unabhängig von Bookingbuddy." - Adriaan Wind, Datenschutzbeauftragter und Backend Developer bei Bookingbuddy

Bookingbuddy ist somit die einzige Plattform, die es erlaubt, Löschfristen unabhängig vom Dienstleister einzustellen. Die Kontrolle wird an den Nutzer abgegeben, der nun im Sinne seiner buchenden Kunden handeln kann.

Wie nutze ich die individuellen Löschfristen?

In den Einstellungen, mit Klick auf den Reiter "Datenschutz" lassen sich die eigenen Löschfristen einrichten.

Eigene Löschfristen werden dort in Wochen angegeben, wobei das Ende der Buchung den Beginn der Frist markiert. Löschfristen können jeweils eingerichtet werden für:

  • kostenlose Buchungen
  • Buchungen mit einer externen Zahlung

Buchungen, zu denen eine Zahlung online über die Bookingbuddy-Plattform getätigt wurde, unterliegen den steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen und können nicht automatisiert gelöscht oder anonymisiert werden.

Datenschutz? Ja! Insights? Auch ja!

Eine weitere Besonderheit ist die Entscheidungsmöglichkeit, ob man alles löschen will oder die Daten anonymisiert.

"Wer möchte nicht gerne wissen, welcher z.B. der beliebteste Tag einer Ressource ist, oder wann die Auslastung am niedrigsten ist. Hier sind aber nur die Buchungszeiträume wichtig, nicht aber die personenbezogenen Kundendaten. Mit unserem Feature zur Anonymisierung bieten wir eine datenschutzkonforme Lösung an, Statistiken anzufertigen " - Adriaan Wind, Datenschutzbeauftragter und Backend Developer bei Bookingbuddy

Bei "Löschen" wird die gesamte Buchung gelöscht und gegebenenfalls Bestellung und Kunde, sollte dies die einzige Buchung gewesen sein. Bei "Anonymisieren" werden die personenbezogenen Daten gelöscht, die Buchung selber wird allerdings so anonymisiert, dass sie für weitere Auswertung genutzt werden kann. Dein Unternehmen kann nun auch mit Datenschutz die Vorteile der Datenerhebung nutzen und mithilfe von Insights und Statistik seinen Service verbessern.

Löschfristen in der Praxis

Universitäten, die Bookingbuddy für die Buchung ihrer Vorlesungs- und Lernräume nutzen, können nun sicher gehen, dass die Daten der Studierenden im Sinne des Infektionsschutzes 14 Tage gespeichert werden. Genauso wie sie sicher gehen können, dass diese Daten danach gelöscht werden.

Dich interessiert, wie Hochschulen Bookingbuddy sonst noch nutzen? Hier kommst du zu unserem Use Case: Hochschule Hamm-Lippstadt.